BizBoard Hilfe

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Quickstart

Zum Einstieg empfehlen wir unser Quickstart-Video.

Hilfe & FAQ

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BizBoard Basics

Quickstart

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Grundlagen & Konzepte

Die BizBoard Connector Architektur

BizBoard kann Daten aus verschiedenen Datenquellen verarbeiten. Die Architektur ist modular erweiterbar, so dass weitere Datenquellen angeboten werden können. Diese sogenannten BizBoard-Connectors bestehen aus BizBoard-Verbindungstypen und/oder aus BizBoard-Abfragetypen, mit denen die Daten aus den unterschiedlichen Datenquellen interpretiert werden können.

BizBoard Verbindungen

Die BizBoard Verbindungen definieren den Zugriff auf Datenquellen (beispielsweise die Verbindung mit einer SQL-Datenbank via ODBC ). Eine andere Verbindung liest Ressourcen via HTTP aus dem WEB. Die über die Verbindung empfangenen Daten werden über die konfigurierten BizBoard-Abfragen weiterverarbeitet.

BizBoard Abfragen

BizBoard Abfragen interpretieren die Daten aus einer über eine BizBoard Verbindung angebundene Datenquelle. Beispielsweise interpretiert eine BizBoard-Abfrage vom Typ “XML” XML-codierte Daten. Dabei ist es aus Sicht der BizBoard-Abfrage unerheblich, ob die Daten aus einer Datei oder direkt aus dem WEB übermittelt werden. Eine BizBoard-Abfrage vom Typ “XML” kann daher mit verschiedenen BizBoard-Verbindungen verknüpft werden.

BizBoard DataWorksheet

In einer Konfiguration (bbd-Datei) werden verschiedene Worksheets (Excel-Tabs) angelegt:

  • Worksheets, die als Dashboards angezeigt werden
  • Worksheets, die für den Empfang, die Aktualisierung und Aufbereitung der Daten zuständig sind

Letztere werden von uns DataWorksheets genannt.

Basierend auf einer Abfrage können Sie in BizBoard ein DataWorksheet automatisch anlegen lassen. Das Template gliedert sich in vier Bereich:

  • Konfigurationsbereich: Hier findet die Verknüpfung zwischen BizBoard-Abfrage und dem DataWorksheet statt. Hier finden Sie den Funktionsaufruf (SetupData Function)
  • Diagramm-Bereich: Hier designen Sie die Darstellung Ihrer Daten, so wie sie auf einem oder mehrere Dashboards erscheinen sollen
  • Excel-Logik: Hier können Sie Ihre Daten aus der Abfrage bearbeiten – beispielsweise Berechnungen durchführen, Daten ergänzen etc.
  • Daten-Bereich: Hier werden die Rohdaten aus Ihrer BizBoard Abfrage importiert. Dieser Teil wird (sofern die Abfrage korrekt ausgeführt werden kann) automatisch angelegt

BizBoard Dashboards

Dashboards sind eigene Worksheets. Mittels der Kamera-Funktion, die Sie im BizBoard-Menü finden, “kopieren” Sie Ihre Darstellungen aus den jeweilgen Diagramm-Bereichen Ihrer DataWorksheets in die Dashboards. Mittels der Verwaltung der Dashboards (zu finden ebenfalls im BizBoard Menü), kennzeichnen Sie die Tabellenblätter als Dashboards, hinterlegen die jeweile Anzeigedauer und Anzeigereihenfolge sowie ggf. eine Regel, die die Darstellung des Dashboard bei Bedarf unterdrücken kann. Dies ist beispielsweise sinnvoll wenn ein Fehler-Dashboard nur angezeigt werden soll, wenn tatsächlich Fehler vorliegen.

Installation

Zur Installation führen Sie die Datei BizBoardSetup.exe aus. Das Setup führt Sie durch die Installation.
Unter Windows 7 benötigen Sie Administrationsrechte für die Installation.

Hinweis: Haben Sie eine Lizenz erworben, kopieren Sie diese bitte in das Installationsverzeichnis von BizBoard

BizBoard benötigt eine aktuelle Version des Microsoft .Net Frameworks (mind. Version 4). Ist das Framework auf dem PC nicht installiert, so wird es bei der Installation direkt von der Microsoft Website geladen und installiert – in diesem Fall ist eine Internetverbindung zur Installation notwendig.

BizBoard Connectors | SAP

ReadTable Custom Function

Mittels der ReadTable-Abfrage können Sie direkt auf Tabellen-Inhalte von SAP zugreifen. Die Standard-Funktion in SAP hat allerdings Einschränkungen:

  • In der Ergebnismenge dürfen keine Fließkommazahlen (FLTP) enthalten sein
  • Eine Zeile der Ergebnismenge darf 512 Bytes nicht übersteigen
  • Tabellen, wie TCURR, liefern falsche Werte

Über unseren Partner Theobald Software bieten wir einen eigene Baustein an, mit dem man diese Einschränkungen umgehen  kann. Den Baustein können Sie hier herunterladen.

Wenn Sie im Abfragetyp ReadTable diesen Baustein verwenden möchten, wählen Sie diesen in der Custom Function aus:

SAP_ReadTable_CustomFunction

 

ReadTable

Mittels des Abfragetyps SAP ReadTable haben Sie die Möglichkeit direkt auf Tabellen in SAP zuzugreifen und diese auszulesen.

In einer neuen Abfrage wählen Sie zunächst einen sprechenden Namen sowie eine gültige SAP-Connection:

SAPReadTableName

 

Wählen Sie über die Tabellen-Suche die gewünschte Tabelle aus – im Beispiel LIKP – Lieferungsköpfe:

SAPReadTable_ChooseTable

Wie bei allen anderen Abfragetypen auch, wählen Sie die maximale Anzahl an Zeilen in der Ergebnismenge sowie die Aktualisierungs-Frequenz in Sekunden:

SAPReadsTable_Grunddaten

 

Die Einstellung Custom Function wird hier erläutert.

Im Reiter Table finden Sie die Metadaten der gewählten Tabelle- Wählen Sie hier, ob Sie die Spalte in der Ergebnismenge haben möchten (SELECT) und vergeben eine Alternative Spaltenüberschrift (ALIAS):

SAPReadTable_ReiterTable

 

Über die Checkboxen Alle auswählen wählen Sie entweder alle oder keine Spalte aus – mindestens eine Spalte muss allerdings ausgewählt sein. Über den Filter Nur selektierte filtert BizBoard nur die ausgewählten Spalten in der Ansicht. Um Spalten schneller finden zu können geben Sie einfach in den Quickfilter die Anfangsbuchstaben ein.

Im Reiter Filter können Sie die Ergebnismenge einschränken. Schreiben Sie dazu im Feld Filter-Bedingung die entsprechende WHERE-Klausel – ohne beginnendes WHERE und mit den in ABAP üblichen Logik-Operatoren. Es handelt sich hier um ABAP-SQL – mit denselben zu beachtenden Regeln. Über die Schaltfläche TEST können Sie Ihre Abfrage ausführen – im unteren Teil wird die Ergebnismenge dargestellt:

SAPReadTable_Filter

 

 

 

 

Remote Function Call (RFC)

Auf ein SAP-System greift man am schnellsten über einen Remote Function Call zu (RFC).

Was ist ein RFC?

Bei einem RFC handelt es sich um einen entfernten Prozedur-Aufruf – wie man bei einer Programmiersprache eine Funktion oder Prozedur aufruft, erfolgt auch der Aufruf eines RFC – nur eben entfernt auf einem anderen System.

Anlage einer RFC-Abfrage

Wählen Sie eine neue Abfrage vom Typ Remote Function Call. Vergeben Sie zunächst einen sprechenden Namen und wählen eine gültige SAP-Verbindung aus:

SAPRFC_Name

 

Anschließend wählen Sie über den RFC-Suchen-Dialog den gewünschten Baustein aus:

SAPRFC_ChooseRFC

 

In den Grunddaten wählen Sie außerdem – wie bei allen Abfragetypen – die Anzahl der maximal zurückzugebenden Zeilen sowie die Aktualisierungsfrequenz in Sekunden. Beachten Sie Folgendes:

In BizBoard können Sie später auf alle Parameter der Abfrage zugreifen – also auch auf alle Tables (siehe später). Die Max-Rows-Eigenschaft bezieht sich auf die Anzahl der Zeilen, die maximal an ein Excel-Worksheet zurückgegeben werden, NICHT aber auf die Anzahl der Zeilen, die von SAP zurückgegeben werden. Diese Anzahl lässt sich in vielen RFC-Bausteinen separat durch eigene Parameter steueren.

SAPRFC_Grunddaten

Aufbau eines RFC

Jeder RFC hat dieselbe grundsätzliche Struktur. Er besteht aus

  • Import-Parametern
  • Export-Parametern
  • Tabellen

Bei Im/Export-Parameter handelt es sich um skalare Parameter oder eine Struktur (ähnlich eines struct), die an SAP übergeben oder von SAP als Rückgabe empfangen werden. Bei Im/Export-Parametern kommt es häufig zu Missverständnissen, welche Parameter die Rückgabewerte sind und welche die Übergabeparameter. BizBoard betitelt die Parameter aus Sicht von BizBoard: Export sind daher die SAP-Import-Parameter. Zur Eindeutigkeit wurde dies in den Tabellenreitern nochmals hinterlegt:

SAPRFC_ReiterTitel

 

Export-Parameter – skalar

Übergabe-Parameter an SAP werden mit den Export-Parametern übergeben:

SAPRFC_Export

 

In der Spalte Value können die Parameter fix übergeben werden – achten Sie hierbei auf die SAP-Formatierung, beispielsweise beim Datum auf das Format yyyyMMdd. In der Spalte Alias können Sie dem Parameter außerdem einen Alternativen Namen geben. Warum Sie hier einen Alias vergeben können finden Sie hier.

Export-Parameter – Struktur

Bei einem Export-Parameter kann es sich auch um eine Struktur handeln. Für die Vorstellung ist eine Struktur nichts anderes als eine Zeile einer Tabelle. Handelt es sich bei einem Parameter um eine Struktur, können die Daten der Felder nicht mehr in der Spalte Value der Export-Parameter gepflegt werden. Dafür gibt es rechts neben der Parameter-Matrix eine weitere Matrix – die Struktur-Matrix. Markieren Sie links den gewünschten Parameter vom Typ einer Struktur. Im rechten Teil werden die Daten der Struktur angezeigt:

SAPRFC_Export_Structure

 

Wie bei den skalaren Parametern auf der linken Seite können die Felder der Struktur sowie deren Alias auf der rechten Seite gepflegt werden.

Import-Parameter

Bei Import-Parameter gelten die selben Regeln, wie bei den Export-Parameter – außer, dass hier die Spalte Value fehlt. Es handelt sich hier um die Rückgabewerte von SAP. Die Werte werden daher von SAP gefüllt:

SAPRFC_Import

 

Tabellen als Rückgabewerte

Jeder RFC kann beliebig viele Tabellen definieren, in denen unbeschränkt Daten entweder an SAP übermittelt oder von SAP zurückgegeben werden. Dabei sieht ma einer Tabelle üblicherweise nicht an, ob es sich um Übergabe- oder Rückabe-Werte handelt (hier sei auf die jeweilige Dokumentation des RFC verwiesen).

SAPRFC_Tabellen

 

Im linken Teil werden die verfübaren Tabellen angezeigt. Nach Auswahl einer gewünschten Tabelle wird auf der rechten Seite die Struktur einer Tabellenzeile angezeigt. Hier lassen sich für die spätere Darstellung in BizBoard wieder über eine Alias-Spalte die Namen der Spalten ändern.

Tabellen als Übergabe an SAP

Bei manchen RFC-Aufrufen können Tabellenzeilen als Übergabeparameter an SAP übermittelt werden – beispielsweise zur Selektion der Ergebnismenge:

SAPRFC_TableRow

 

Zur Anlage einer neuen Zeile in einer Tabelle markieren Sie diese und wählen im mittleren Bereich die Schaltfläche “+”. In der unteren Matrix erscheint eine neue Tabellenzeile. Ändern Sie hier die Werte ab wie gefordert. Über die Schaltfläche “+” können Sie beliebig viele Tabellenzeilen anlegen – über die Schaltfläche “-” entsprechend wieder Löschen.

Übernahme der Werte in BizBoard

Anders als bei anderen Abfragetypen kommen bei einer RFC-Abfrage viele Werte in Frage, die in BizBoard dargestellt werden können. Bei einer Anlage eines Datenbereichs in BizBoard bietet Ihnen ein Dialog daher alle Import, alle Export und alle Table-Parameter an, deren Daten angezeigt werden sollen. Möchten Sie mehrere Datenbereiche anlegen, wird die Abfrage trotzdem nur einmal ausgeführt – die Datenbereiche greifen nur auf unterschiedliche Daten der selben Abfrage zu.

BizBoard Dashboards

Verwendung der Kamera-Funktion

Sie haben eine neue Konfiguration erstellt, über die BizBoard-Connectors haben Sie Daten verknüpft und mit einem DataWorksheet verknüpft. Im nächsten Schritt möchten Sie die Daten als Liste oder Diagramm auf einem Dashboard darstellen. Prinzipiell können Sie die Liste oder die Diagramme direkt auf dem Ziel-Dashboard erstellen und mit dem DataWorksheet verknüpfen.
Möchten Sie ein Diagramm auf verschiedenen Dashboards anzeigen, beispielsweise in einem Dashboard groß, in einem anderen klein im Eck, müssen Sie die Diagramme zweimal pflegen.

Im BizBoard-Reiter finden Sie dafür die Kamera-Funktion.

Erstellen Sie in Ihrem DataWorksheet direkt Ihre Liste oder Ihr Diagramm. Designen Sie diese mit entsprechenden Farben, Hintergrundbildern etc. Anschließend markieren Sie die Fläche, die Sie auf einem Dashboard anzeigen möchten. Wählen Sie dann die Kamera-Schaltfläche – der ausgewählte Bereich erhält eine gestrichelte Umrandung, ähnlich wie bei der Kopierfunktion. Wechseln Sie anschließend in Ihr Ziel-Dashboard. Mit dem nächsten Klick wird ein Abbild der Fläche eingefügt.

Bei dem Abbild handelt es sich nicht um ein Bild, sondern um eine Sicht auf Ihren Orginal-Bereich. Ändert sich der Original-Bereich, werden alle Sichten in allen Dashboard ebenfalls angepasst.

Restdauer bis zum Dashboardwechsel

Zeigt Ihr BizBoard mehrere Dashboards im Wechsel an ist es hilfreich dem Benutzer anzuzeigen, wann der nächste Wechsel stattfindet. Dazu bietet BizBoard die Funktion ShowUpdateTimeDashboard an. Die reine Anzeige der Zeit in Sekunden oder Minuten ist eine Variante – schöner ist hier eine graphische Variante beispielsweise mit einem Tortendiagramm:

Restdaueranzeige als Tortendiagramm

Die Funktion ShowUpdateTimeDashboard liefert mit dem Format “normed” die verstrichene Zeit im Verhältnis zum Aktualisierungsintervall für eine prozentuale Darstellung zurück. Die übrige Zeit berechnet sich aus

=1-ShowUpdateTimeDashboard(“normed”)

Für das Tortendiagramm lassen wir in Zelle A26 die Restzeit normiert berechnen. In B26 ziehen wir den Wert von A26 von 1 ab (achten Sie darauf, dass Sie die Werte tatsächlich nebeneinander und nicht untereinander berechnen lassen. Das macht das Einfügen des Tortendiagramms unkomplizierter):

Hinweis: Es kann vorkommen, dass Sie beim Einfügen der Funktion den Werte -1 zurückbekommen. Lassen Sie Ihr Bizboard kurz über die Schaltfläche “Start” im Präsentationsmodus laufen – die Werte werden dadurch korrekt berechnet.

Markieren Sie die Zellen A26 und B26 und wechseln in den Menü-Reiter “Einfügen”, um hier ein Ring-Diagramm  in der Rubrik “Weiter” einzufügen. Löschen Sie die Datenreihen-Legende, entfernen Sie die Diagramm Füllung sowie den Rahmen. Passen Sie die Farben an Ihr Design an. Markieren Sie anschließend das Diagramm mit der Kamerafunktion und fügen es auf einem Dashboard ein – Sie können dieses Diagramm auch auf allen Dashboards einfügen. Starten Sie BizBoard im Präsentationsmodus:

Tortendiagramm

 

 

 

Anzeige der Zeit bis zum nächsten Daten-Update

BizBoard aktualisiert seine Abfragen periodisch – die Zeit ist einstellbar für jede Abfrage. Werden Daten nur relativ selten aktualisiert kann es nützlich sein, dem Betrachter mitzuteilen, wann die letzte Aktulaisierung erfolgte und/oder wann die Daten wieder aktualisiert werden.
BizBoard bietet dazu die Funktion ShowUpdateTimeQuery.

Darstelluing als Text

Zeigen Sie in Ihrem Dashboard an, wann die letzte Aktualisierung stattgefunden hat und wann die nächste stattfinden wird.

Die letzte Aktualisierung erhalten Sie mit

ShowUpdateTimeQuery([Ref SetupData() Zelle], “last”]

Die nächste Aktualisierung mit

ShowUpdateTimeQuery([Ref SetupData() Zelle], “next”]

Darstellung als Grafik

Bei dieser Methode verwenden Sie beispielsweise ein Kuchendiagramm, bei dem Sie die bereits verstrichene Zeit im Verhältnis zur Gesamtintervall darstellen. Diese Technik haben wir bei der Anzeige der Dauer bis zum Dashboardwechsel erläutert.

BizBoard Spezial

Verwendung der Änderungshistorie

BizBoard liegt beim Editieren eines Konfiguration automatisch Sicherheitskopien an (*.bak-Dateien). Auf diese Weise habe Sie immer den letzten Stand Ihres BizBoards gesichert. Und damit Sie auch Ihren Kollegen mitteilen können, was Sie geändert haben, bietet BizBoard auch eine Änderungshistorie. Diese erscheint beim Beenden des Editiermodus:

Schreiben Sie hier und “Autor” Ihren Namen (Standard ist der Windows Anmeldename) sowie unter “Changes” Ihre Änderung für Ihre Nachfolger. So behalten Sie auch hier die Übersicht!

FAQ

SAP-ReadTable: Aggregationen und Verknüpfungen – geht das?

Schnelle Antwort: “Leider” nein.

Mittels ReadTable lassen sich Werte einer Tabelle oder eine Query auslesen. Die Ergebnisse der Tabelle / Query werden so übernommen, wie sie in SAP abgelegt / generiert werden (in einer Query lassen sich Aggregationen durchführen).

Warum “Leider”?

  • “Leider” weil: Aggregationen sollten möglichst Nahe an der Datenquelle vorgenommen werden – am besten direkt im Datenbanksystem. Andernfalls werden beispielsweise  Unmengen von Daten übertragen, um dann nach lokaler Filterung/Verknüpfung aussortiert zu werden.
  • “Leider” weil: BizBoard dient als Darstellungs-Werkzeug, nicht zur Verarbeitung von (etwaig großen) Datenmengen. Dafür gibt es spezialisierte Werkzeuge
  • “Leider” weil: Theoretisch gab es die Möglichkeit in BizBoard direkt ABAP-Code zu schreiben, der in einem SAP-System dynamisch ausgeführt wird. So wäre man flexibel (ähnlich  wie bei SQL-Aufrufen), hat die Datenverarbeitung nahe an der Quelle und nicht den Aufwand mittels teilweise aufwändiger Prozess RFC-Bausteine von Entwicklungssystem über ein Testsystem in das Produktivsystem zu überführen.
    Aber: Die für dieses Vorgehen notwendigen Berechtigungen auf SAP-Seite sind so umfangreich sein, dass dies ihr Administrator – wenn überhaupt – nur unter Zähneknirschen erlauben wird. Nicht weil er Sie blockiert, sondern weil diese Lösung eine große Sicherheitslücke darstellt. Damit ist die Lösung nicht “Enterprise” tauglich und wurde von uns verworfen.

Lösung?

Ja. Schreiben Sie für Ihre Abfrage einen RFC-Baustein und spielen diesen ein. Das ist und bleibt immer noch die sauberste und vor allem performanteste Lösung.

 

SAP-RFC: Wozu einen Alias in den Export-Parametern?

Eigentlich handelt es sich bei den Export-Parametern in einer Abfrage vom Typ RFC um die Übergabeparameter an SAP. Warum kann man hier mittels der Spalte Alias den Namen ändern?

Antwort:

An SAP wird natürlich nur der SAP-eigene Spaltenname übergeben – SAP würde uns sonst nicht mehr verstehen. Allerdings macht es häufig Sinn, den Wert der Parameter auch auf einem Dashboard anzuzeigen – beispielsweise die gewählte Versandstelle oder das abgegrenzte Datum. Für die Anzeige auf dem Dashboard kann über die Spalte Alias der SAP-Spaltenname benutzerfreundlich abgeändert werden.

BizBoard Shortcuts

Folgende Shortcuts bietet BizBoard an:

Editier-Modus

[F11] Präsentation starten

Präsentations-Modus

[F11] Wechsel in den Editiermodus
[ESC] Wechsel in den Editiermodus
[F1]-[F10] Manueller Wechsel der Dashboards – die F-Taste entspricht der Sortiernummer der Dashboards (F3 aktiviert das Dashboard mit Sortiernummer 3)
Hinweis: Wird ein Dashboard aufgrund einer Regel automatisch nicht angezeigt, kann es mit den Funktionstasten trotzdem explizit angewählt werden
[F12] Unterbricht/Startet den automatischen, zeitlich gesteuerten Wechsel der Dashboards
[Pfeil rechts] [Pfeil links] Zeigt das nächste Dashboard an (laut Sortiernummer) – Achtung: Wird ein Dashboard aufgrund einer hinterlegten Regel übersprungen, wird es auch mit diesen Tasten übersprungen!

Unterstützt BizBoard auch andere Office Versionen?

Wir benötigen für einige Funktionen Office 2010 – daher können wir frühere Office-Versionen nicht unterstützen. Wir arbeiten aber bereits an BizBoard für Office 2013!

Kann ich BizBoard auch auf meinem Zweitmonitor darstellen lassen?

Manchmal ist es nützlich, ein BizBoard direkt am Arbeitsplatz zur Verfügung zu haben. BizBoard nimmt allerdings die volle Fläche eines Bildschirms ein – ein paralleles Arbeiten auf dem entsprechenden Bildschirm ist daher nicht möglich.

Die BizBoard Multimonitorfunktion* löst dieses Problem. Innerhalb der Konfiguration hinterlegen Sie bei der Verwaltung der Dashboards den angeschlossenen Bildschirm auf dem Sie BizBoard sehen möchten:

Auf diese Weise öffnet sich BizBoard im Fullscreen-Modus auf dem gewählten Bildschirm und Sie können weiterhin auf Ihrem Hauptmonitor weiterarbeiten.

Hinweis:

Die Monitor-Einstellung ist auf jedem PC individuell. Zwei Mitarbeiter mit jeweils zwei Monitoren haben beispielsweise Ihren zweiten Monitor einmal rechts und einmal links vom Hauptbildschirm. Die Bildschirme werden in BizBoard ausgehend vom linken oberen Eck der Bildschirme von links nach rechts und, falls mehrere Monitore direkt übereinander dargestellt werden von oben nach unten durchgezählt.

In dem Fall der o.g. Mitarbeiter würde daher BizBoard bei einem Mitarbeiter immer auf dem Hauptbildschirm, beim Kollegen immer auf dem zweiten Bildschirm erscheinen. Momentan ist die einzige Abhilfe, Zweitmonitore jeweils auf der gleichen Seite zu konfigurieren oder die BizBoard Konfiguration zu kopieren und die Bildschirmeinstellung jeweils anzupassen. Wir arbeiten bereits an einer Lösung für diesen Fall.

(*) verfügbar ab der Basic-Version

Installationsvorraussetzungen Installation

Betriebssysteme:

  • Windows XP
  • Windows 7

Ab Windows 7: Sie benötigen für die Installation Administratorrechte
Microsoft Excel© 2010

.Net Framework ab Version 4 (wird bei der Installation geprüft und ggf. installiert)

Wie lasse ich ein Dashboard automatisch starten

BizBoard im Präsentationsmodus starten

Bei der Installation registriert BizBoard die Dateiendung *.bbd. Dadurch kann BizBoard direkt über das Kontextmenü editiert, oder gestartet werden. Ein Doppelklick auf die bbd-Konfigurationsdatei startet BizBoard direkt im Präsentationsmodus.

BizBoard im Autostart Verzeichnis

Um BizBoard direkt mit der Benutzeranmeldung zu starten, legen Sie eine Verknüpfung auf die Datei einfach in das Autostart-Verzeichnis des Windows.Benutzers, unter dessen Anmeldung BizBoard laufen soll.

Kein Autostart-Verzeichnis?

Unter Windows 7 kann es vorkommen, dass Sie kein Autostart-Verzeichnis haben. Das ist kein Problem – Sie können es von Hand anlegen. Öffnen Sie in Ihrem Benutzer-Verzeichnis den Ordner, in dem Programmeinstellungen abgelegt werden: “[User]/AppData/Roaming”. Am schnellsten gelangen Sie über die Explorer-Adressleiste dorthin. Tragen Sie %AppData% in die Adresszeile und bestätigen Sie mit Enter.

Im Unterverzeichnis “Microsoft/Windows/Start Menu/Programs” legen Sie ein Verzeichnis namens “Autostart” an. Dies erscheint anschließend in Ihrem Startmenü. Legen Sie hier eine Verknüpfung zur gewünwschten bbd-Datei an.

Automatische Anmeldung eines Benutzers

Möchten Sie den Benutzer nicht manuell anmelden, da BizBoard auf einem eigenen Monitor läuft (beispielsweise im Lager), können Sie Windows auch so einstellen, dass bei einem Boot/Reboot-Vorgang ein Benutzer automatisch angemeldet wird. Starten Sie dazu das Programm “netplwiz.exe” (Start=>Ausführen=>netplwiz.exe). Wählen Sie hier den Benutzer aus, unter dem Sie sich automatisch anmelden wollen und entfernen Sie den Haken, dass der Benutzer ein Passwort eingeben muss:

Bestätigen Sie anschließend die Eingabe, werden Sie von Windows gefragt, ob sich dieser Benutzer immer automatisch anmelden soll. Bestätigen Sie dies, werden Sie nach dem Passwort gefragt:

Geben Sie das Passwort zweimal korrekt ein – der Benutzer wird beim nächsten Hochfahren automatisch angemeldet.

Was tun wenn sich Excel unerwartet beendet hat

Ihr Excel hat sich beim Editieren einfach aufgelöst und hat beschlossen sich zu beenden. Prinzipiell ist das unschön – folgende Dinge sind hier zu beachten:

Lokale Kopie

BizBoard legt grundsätzlich (beim Editieren und im Präsentationsmodus) eine Kopie der Ausgangsdatei an. Die Datei liegt in einem Ordner in Ihrem lokalen, temporären Verzeichnis. Am einfachsten finden Sie diesne Ordner, indem Sie im Datei-Explorer in der Adresszeile %tmp% eingeben und mit Enter bestätigen:

BizBoard legt abhängig von der aktuellen Uhrzeit jeweils einen Ordner an. Die BBD-Datei wird hierhin kopiert. Ist Ihnen BizBoard beim Editieren abgestürzt finden Sie hier Ihre letzte Version.

Taskbar im Präsentationsmodus

Hat Excel beschlossen sich im BizBoard Präsentationsmodus zu verabschieden, bleibt Ihre Taskleiste veschwunden – dies hat BizBoard beim Start des Präsentatonsmodus ausgeblendet, um über den kompletten Bildschirm verfügen zu können. Um diese wieder einzublenden haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Bewegen Sie den Mauszeiger an den unterne Bildschirmrans. Die Taskleiste erscheint. Im Kontextmenü über der Taskleiste finden Sie den Eintrag “Eigenschaften”. Im Eigenschaftsdialog finden Sie die Einstellung “Taskleiste automatisch verstecken” – wählen Sie diese Option ab.
  • Öffnen Sie BizBoard im Präsentationsmodus erneut und beenden es wieder. BizBoard stellt das System wieder korrekt her

 

Lizenzen

Für BizBoard gibt es verschiedene Lizenzen. Eine Lizenz legt fest, welche BizBoard-Connectors zur Verfügung stehen, wie viele Dashboards verwendet werden können, ob die Multimonitor-Funktion zur Verfügung steht etc. Selbst die Lite Version von BizBoard bringt eine Lizenz mit.

Bei der Installation der Lite Version wird eine entsprechende Lizenz automatisch mitgeliefert. Die Lizenz befindet sich im Installationsverzeichnis und hat die Endung “*.xmllic”.

Haben Sie eine andere Version erworben, erhalten Sie von uns eine individuelle Lizenzdatei. Diese müssen Sie in Ihrem Installationsordner austauschen – BizBoard müssen Sie anschließend neu starten.

Aktuelle Lizeninformationen finden Sie in einer geöffneten Konfiguration unter dem Menüpunkt “Über”:

Über “Lizenzinfos” gelangen Sie zur Übersicht aller lizensierten Module:

Funktionsreferenz

ShowUpdateTimeQuery()

Mit der Funktion ShowUpdateTimeQuery ermittelt BizBoard, wann die nächste Aktualisierung der übergebenen Abfrage stattfinden wird.

=ShowUpdateTimeQuery([Query], [Format])

[Query] = Referenz auf die SetupData() Zelle der gewünschten Abfrage

[Format] = Format des Rückgabewerts:

Format Returns
normed Gibt den Anteil der verstrichenen Zeit im Verhältnis zum Aktualisierungsintervall für eine prozentuale Darstellung zurück.

Beispiel:

  • 13:20 letzte Aktualisierung,
  • 13:25 nächste Aktualisierung,
  • 13:22 Funktionsaufruf
  • Rückgabe: 0,4
normeduntil Gibt den Anteil der Restzeit bis zur Aktualisierung im Verhältnis zum Aktualisierungsintervall für eine prozentuale Darstellung zurück.Beispiel:

  • 13:20 letzte Aktualisierung,
  • 13:25 nächste Aktualisierung,
  • 13:22 Funktionsaufruf
  • Rückgabe: 0,6
seconds Gibt die Zeit seit der letzten Aktualisierung in Sekunden zurück.
secondsuntil Gibt die Zeit bis zur nächsten Aktualisierung in Sekunden zurück.
minutes Gibt die Zeit seit der letzten Aktualisierung in Minuten zurück.
minutesuntil Gibt die Zeit bis zur nächsten Aktualisierung in Minuten zurück.
next Gibt den Zeitpunkt der nächsten Aktualisierung als Datum zurück.
last Gibt den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung als Datum zurück.
pretty Gibt die verstrichene Zeit als formatierten String zurück (eher zu Debugging Zwecken)
prettyuntil Gibt die übrige Zeit als formatierten String bis zur nächsten Aktualisierung wieder (eher zu Debugging Zwecken)

Hinweis: Bei allen Zeitfunktionen gibt es die Einschränkung, dass die Funktion seitens Excel nicht kontinuierlich aufgerufen wird. Damit kann es insbesondere bei der Darstellung als Balkendiagramm zu Sprüngen in der Anzeige kommen. Gerade bei kurzen Intervallen bietet sich die kontinuierliche Darstellung (Balkendiagramm, Tortendiagramm etc.) nicht an.

ShowUpdateTimeDashboard()

Mit der Funktion ShowUpdateTimeDashboard ermittelt BizBoard, wann der nächste Dashboardwechsel stattfinden wird.

=ShowUpdateTimeQuery([Format])

Die Rückgabewerte hängen vom Parameter “Format” ab. Siehe dazu Funktion ShowUpdateTimeQuery

 

SetupData()

Mit dieser Excel-Funktion …